Emotionale Stabilität und Ihre Bedeutung bei der Berufswahl

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Emotionale Stabilität und Ihre Bedeutung bei der Berufswahl

In der Psychologie betrachtet man die emotionale Stabilität als die Fähigkeit, die eigenen Gefühle kontrollieren zu können. Per Definition geht es darum, auf Situationen zu reagieren und sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Wer über eine hohe Stabilität verfügt, ist in der Lage, auch in Krisensituationen ruhig zu reagieren und sieht diese sogar häufig als Chance. Dagegen neigen emotional labile Menschen zu Nervosität und Unruhe. Sie können schnell zwischen Gefühlen hin und her wechseln, und wirken daher häufig unberechenbar.

Bedeutung der emotionalen Stabilität im Berufsleben

Emotionale Stabilität ist generell eine Fähigkeit, die Menschen im Berufsleben weiterhilft. Wer ausgeglichen und ruhig ist sowie auch in Krisen den Kopf behält, hat in vielen Branchen gute Chancen. Besonders wichtig ist die Fähigkeit in Berufen, in denen häufig Stress auftritt und eine ruhige Arbeitsweise gefragt ist. Hierzu gehören beispielsweise die Bereiche Luftfahrt, Medizin und Pflege. Piloten, Ärzte, Rettungssanitäter und Pflegekräfte müssen vor allem besonnen agieren können und dürfen sich nicht von zu Nervosität und Unruhe hinreißen lassen. Gleiches gilt auch für Polizisten oder Soldaten der Bundeswehr. Diese sind nicht nur häufig für den Schutz von Menschen verantwortlich, sondern haben theoretisch gesehen auch Mittel und Möglichkeiten ihnen zu schaden. Dementsprechend müssen sie über eine hohe Stabilität verfügen. Auch Fluglotsen und Piloten haben einen Beruf, bei dem sie für viele Menschen verantwortlich sind. Daher wird schon bei der Auswahl der Bewerber sehr genau auf die emotionale Stabilität geachtet.

Emotionale Stabilität für Führungskräfte

Anhand der bisher genannten Branchen wird deutlich, dass Verantwortung eine große Rolle dabei spielt, wie wichtig es ist, seine Gefühle kontrollieren zu können. Aus diesem Grund steigen die Anforderungen im Beruf häufig, wenn man in eine Führungsposition aufsteigt. In der Regel nimmt mit einem solchen Aufstieg die Verantwortung im Beruf zu. Daher spielt bei Beförderungen nicht selten eine Rolle, wie die Vorgesetzten die emotionale Stabilität der Person einschätzen.

Leider gibt es kein Patentrezept, mit dem man seine Stabilität erhöhen kann. Wichtig ist es vor allem die Entwicklung der Persönlichkeit und das Erreichen von Ausgeglichenheit. Dazu zählen zunächst einmal viel Sport und Bewegung. Ein gesunder Lebensstil mit entsprechender Ernährung und ausreichend Schlaf sind ebenfalls wichtig. Darüber hinaus können ein guter Freundeskreis, regelmäßige Unternehmungen, neue Erfahrungen, ein Partner und der Verzicht auf Alkohol und Drogen dazu beitragen, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln.

Fragen im Einstellungstest

Da die Stabilität in vielen Berufen von besonderer Bedeutung ist, wird sie häufig schon bei Bewerbern überprüft. Dies geschieht entweder in Form von Fragen in einem Einstellungstest, einem psychologischen Profil oder einem Assessment-Center. Firmen nutzen verschiedene Möglichkeiten, um die emotionale Reife von Bewerbern zu überprüfen und messen den Ergebnissen auch Bedeutung zu. Daher lohnt es sich, schon früh an der Persönlichkeit und der emotionalen Stabilität zu arbeiten.

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